Für Macherinnen und Macher aus der Wirtschaft, die keine Zeit für Theorie haben, sondern praktische Ansätze suchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Welt verändert sich rasant: Technologische Umbrüche, Fachkräftemangel, globale Unsicherheiten. Wer hier Schritt halten will, braucht gleichermaßen Stabilität, um das Bestehende zu sichern – und dazu den Mut, neue Wege zu gehen. Unternehmerinnen der neuen Generation, die diesen Weg bereits gegangen sind oder bereit sind, ihn zu gehen, stehen im Fokus des Formats.
Sie zeigen: Die Antwort auf unternehmerische Fragen liegt oft in ungewöhnlichen Kollaborationen. Genau darum geht es an diesem Nachmittag in der Defensionskaserne: Wir bringen Unternehmerinnen und Unternehmer der Kultur-und Kreativwirtschaft und aus anderen Branchen zusammen, die offen an neue Methoden und Kollaborationen herangehen. Wir sprechen über Kollaborationserfahrungen und probieren Zusammenarbeit gleich aus, indem wir eine ganz konkrete unternehmerische Herausforderungen eines bekannten Thüringer Unternehmens lösen. Gemeinsam und vor Ort. Ein moderierter Prozess, der Impulse mit echter Fallarbeit verbindet.
Zu Beginn der Veranstaltung gibt Zukunftsforscher Johannes Kleske mit einem Impuls den Auftakt. Corinna Hartenberg von Viba sweets gibt ihre Herausforderung in die Runde, die gemeinsam bearbeitet wird – die Magie des Perspektivwechsels live erlebbar. Später diskutiert Colette Boos-John, Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum mit den Panelteilnehmerinnen. Darunter Unternehmensnachfolgerin Isabella Cardenas und Designerin Claudia Zech, die im letzten Jahr gemeinsam auf der Suche nach Antworten neue Wege gegangen sind. Die Herausforderung damals: die Nachfolge im Familienunternehmen. Sie sind im branchenübergreifenden Team in einen offenen Innovationsprozess eingestiegen. Was ein Perspektivwechsel im Unternehmen bewirkt, besprechen sie mit Claudia Große-Leege vom KreativBund, die ebenfalls auf dem Panel Platz nimmt.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft und des KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft. In Kooperation mit dem Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU), Unternehmerverband Thüringen (UVT) und dem Wirtschaftsspiegel Thüringen

Was dich erwartet
- Aktive Fallarbeit: Du bearbeitest anhand der Harvard-Case-Methode systematisch einen konkreten Praxisfall aus der Wirtschaft und nimmst übertragbare Lösungsansätze für dein eigenes Unternehmen mit. Den Fall bringen Viba sweets, und damit ein innovatives Thüringer Unternehmen mit Tradition, mit.
- Frische Perspektiven durch branchenübergreifenden Austausch: Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Entscheiderinnen und Entscheider aus Kultur- und Kreativwirtschaft sowie anderen Branchen entwickeln gemeinsam praktische Ideen.
- Netzwerk mit Strahlkraft: Knüpfe Kontakte zu potenziellen Partnerinnen und Partnern und positioniere dein Unternehmen im regionalen Innovationsgeschehen.
- Direkter Zugang zur Kreativwirtschaft: Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Kultur- und Kreativwirtschaft denken in Möglichkeiten, wo andere häufig Grenzen sehen. Triff potenzielle Kooperationspartnerinnen und -partner, die neue Perspektiven auf bekannte Herausforderungen eröffnen – und manchmal die überraschendste Lösung gleich mitbringen.
Der Praxisfall: Viba sweets

Der Praxisfall fragt, wie eine Nougat-Marke nicht länger nur verkauft sondern an einem eigenen Ort erlebbar wird. Das Wissen dafür liegt nicht im eigenen Haus: Architektur, Szenografie, Ladenbau, Gastronomie, Tourismus – die entscheidenden Impulse kommen von außen.
Mit Workshopleiter Christoph Brosius arbeiten die Teilnehmenden nach der Case-Methode wie sie in Harvard genutzt wird an dieser Herausforderung: gemeinsam und interdisziplinär.
Foto: Viba sweets
Auf dem Panel


Isabella Cardenas, Geschäftsführerin der Witzki & Grimm GmbH, und Designerin Claudia Zech sind beim Cross Lab 2025 gemeinsam in einen offenen Innovationsprozess eingestiegen. Die Herausforderung damals: die Nachfolge im Familienunternehmen. | Fotos: THAK

Colette Boos-John | Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum | Foto: Thomas Müller

Claudia Große-Leege | Lead Community beim KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft | Foto: u-institut
Für wen ist die Veranstaltung geeignet?
Unternehmerinnen und Unternehmer, Innovations- und Transformationsverantwortliche aus der Wirtschaft mit Interesse an praktischer und branchenübergreifender Zusammenarbeit
Ort
Defensionskaserne
Petersberg 15
99084 Erfurt
Anmeldung
Zur Teilnahme ist eine Anmeldung über den folgenden Link erforderlich: Praxisfall Zukunft: Stabilität sichern. Erneuerung wagen.
An der Veranstaltung können 35 Personen teilnehmen – begrenzte Plätze für intensiven Austausch. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Grafik: KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft
Über KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft
Um zukunftsfähig zu sein, müssen neue Wege gegangen werden. Das erfordert kreative Herangehens- und innovative Denkweisen. Genau darin liegen die Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit der Entwicklung von neuen Konzepten und Impulsen, der Initiierung von Projekten und Formaten sowie fortlaufenden Analysen stärkt der KreativBund die Branche und bereitet langfristig einen nachhaltigen und fruchtbaren Boden für die Zukunftsgestaltung mit der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Der KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft ist Teil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) haben die Bietergemeinschaft von u-institut GmbH & Co. KG und Prognos AG mit der Errichtung und dem Betrieb des KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft beauftragt.

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