6 Fragen an Dominik Saure

Foto- und Videograf aus Erfurt

Den gebürtigen Nordhessen Dominik Saure verschlug es wegen einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann nach Thüringen. Nachdem ihm die Ausbildung zu eintönig wurde, beschloss er, ein duales Studium im Bereich Marketingmanagement bei der Thüringer Tourismus GmbH in Erfurt zu beginnen. Nebenbei fotografiert er leidenschaftlich seine neue Wahlheimat und lädt die Fotos auf seinem Instagram-Kanal hoch. Bald darauf folgen verschiedene Anfragen für Fotoaufträge – unter anderem von einem Verlag, der einen Fotoband über Erfurt abdrucken möchte. Seither ist Dominik nebenberuflich als professioneller Foto- und später auch als Videograf für Firmen aus unterschiedlichen Branchen tätig. Wir haben den Wahl-Thüringer zum digitalen Interview getroffen und mehr über seine Projekte, seine Leidenschaft für sein kreatives Schaffen und Thüringen erfahren.

1. Dominik, wann und wie hat deine Leidenschaft für Fotografie begonnen?

Als Jugendlicher bin ich gerne mit meinen Freunden geskatet. Ich habe von unseren Stunts Fotos und Videos gemacht – das waren eigentlich meine ersten Berührungspunkte mit Foto- und Videografie. In Erfurt hat sich meine Leidenschaft aber erst so richtig herausgebildet. In meiner Heimatstadt Korbach, in der Nähe von Kassel, hatte ich nicht so viel kreativen Elan – hier in Erfurt bin ich kreativ so richtig aufgeblüht. Anfangs habe ich mit meiner Handykamera Fotos von der Stadt gemacht und auf meinem Insta-Kanal “Places Erfurt” hochgeladen.

Das kam so gut an und hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir schließlich eine professionelle Kamera gekauft habe. Die Menschen wurden zunehmend auf meine Arbeit aufmerksam. Schnell lernte ich andere Kreativschaffende kennen und auch potenzielle Auftraggebende, für die ich erste kleinere Aufträge, wie Portraits, umsetzte. Als dann ein Verlag meine Fotos für einen Erfurter Fotoband haben wollte, war ich sehr glücklich. Zusammen mit Jessika Fichtel ist schließlich der Bildband #ErfurtLiebe entstanden. Seither arbeite ich mit regionalen und überregionalen Auftraggebenden für fotografische und videografische Projekte zusammen.

„In Erfurt hat sich meine Leidenschaft aber erst so richtig herausgebildet“

2. Wer sind deine Kunden und Kundinnen?

Zu meinen Kunden gehören neben dem Interieur-Designer Lars Lewandowski, für den ich seine Design-Kreationen fotografiert habe, der Erfurter Eis- und Feinkost-Laden Zucker & Zimt. Zudem arbeite ich auch mit größeren Firmen, wie DELL, Suzuki, Bose und Cross Camp zusammen. In Kooperation mit der Thüringer Tourismus GmbH ist zudem eine Herbst-Kampagne für die Urlaubspiraten entstanden. Mein aktuelles Projekt ist eine Weihnachtskampagne der TTG in Form eines Videos mit Thüringer Top-Gastgebern.

3. Was inspiriert dich?

Ich lasse mich gerne über die Feeds von anderen Kreativschaffenden via Instagram inspirieren. Ansonsten nutze ich auch gern die Online-Pinnwand Pinterest, auf der ich Moodboards für Kampagnenideen erstelle. Aber die größte Inspiration ist für mich die Musik. In sie investiere ich auch am meisten Zeit, wenn ich Videos erstelle. Als Jugendlicher hat mich Musik schon sehr begeistert: In der Schule habe ich leidenschaftlich Gitarre gespielt und nach meinem Abi in meiner Heimatstadt als DJ aufgelegt.

4. Wie stehst du zum Thema Netzwerken?

Ich bin auf jeden Fall eher der analoge Netzwerker und treffe mich gerne mit Leuten persönlich, um mich auszutauschen, neue Trends zu erörtern oder um gemeinsame Projekte zu starten. Die Thüringer Foto- und Videografen kennen sich eigentlich sehr gut und sind auch regelmäßig im Austausch.

„Wenn ihr gerne macht, was ihr tut und euch professionalisieren wollt, dann empfehle ich euch: Bleibt dran!“

Ich freue mich auf die Zeit, wenn man sich wieder öfter live treffen kann. Ansonsten connecte ich mich auch mit vielen Fotografen und Videografinnen über Instagram, was es in Zeiten von Social Distancing einfacher macht, miteinander in Verbindung zu bleiben.

5. Was hat dich nach Thüringen verschlagen und was reizt dich daran?

Ich weiß garnicht mehr, was mich eigentlich genau nach Erfurt verschlagen hat, denn ich kann mich noch gut erinnern, dass ich überhaupt nichts mit Thüringen oder seiner Landeshauptstadt anfangen konnte. Als ich schließlich hier war, hat mich die Stadt und die umliegende Landschaft, die ich ebenfalls gerne fotografiere, total begeistert. Auch die TTG als Arbeitgeber hält mich hier.

Dort bin ich als Marketing- und Social Media-Manager tätig, sammle regelmäßig Inspirationen für meine Nebentätigkeit und kann mich beruflich und persönlich weiterentwickeln. Außerdem schätze ich das kreative Umfeld der anderen Kreativschaffenden in Erfurt: Man respektiert sich und empfiehlt sich gegenseitig weiter.

6. Was möchtest du angehenden Fotografinnen und Videografen mit auf den Weg geben und hast du schon Pläne für 2022?

Wenn ihr gerne macht, was ihr tut und euch professionalisieren wollt, dann empfehle ich euch: Bleibt dran! Ich habe zum Beispiel nie die Lust an dem verloren, was ich tue und wollte mich stets weiterentwickeln – ich habe meinen Werdegang nie bereut. Zudem bin ich sehr dankbar darum, dass ich so tolle Verbindungen zu anderen Kreativschaffenden aufgebaut und stets nach Hilfe gefragt habe. Das spart viel Zeit und Nerven.

Pläne für 2022 habe ich noch nicht viele … es ist derzeit nicht so einfach zu planen, da es die Lage aufgrund der Corona-Pandemie nicht wirklich hergibt. Jedoch habe ich mir für mich vorgenommen, mein kreatives Portfolio noch mit Social-Media-Beratung auszubauen, um so meine Kunden und Kundinnen noch umfassender betreuen zu können.

Kontakt

Dominik Saure
Foto- und Videograf
Mail: dsaure.photography@gmail.com
dominiksaure.myportfolio.com 
@dominiksaure

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