Systeme in Bewegung bringen

Kreative Interventionen mit Wirkung

Marcel Sparmanns Biografie liest sich wie ein kreativer Umweg mit Tiefgang: Vom Intensivpfleger zur künstlerischen Raumforschung, vom Theater- und Philosophiestudium in Köln bis zur szenischen Kunst in Hildesheim. Sein Antrieb? Immer dann, wenn etwas unmöglich scheint, beginnt für ihn der Reiz. Heute arbeitet Marcel an den Schnittstellen von Performancekunst, Tanz, Installation, künstlerisch-systemischer Beratung und Supervision. Ob auf Festivals, in Unternehmen oder im Coaching: Er schafft Erfahrungsräume, die zum Perspektivwechsel einladen. Mit künstlerischen Mitteln löst er Blockaden, bringt Teams ins kreative Handeln und entwickelt gemeinsam mit ihnen nachhaltige Innovationen. Marcel steht für einen interdisziplinären Blick, für symbolische wie reale Veränderung und für den Mut, Räume neu zu denken. Wir haben ihn zum Gespräch in Weimar getroffen.

Marcel Sparmann bewegt sich dort, wo andere abbrechen: Zwischen Performancekunst, Beratung und Raumforschung schafft er Erfahrungsräume für echten Perspektivwechsel, Foto: Britta Lennardt.

Drinnen in einem kleinen Café in Weimar: Die Wintersonne wirft flirrende Flecken auf den Tisch, neben uns klappert eine Espressotasse. Marcel lehnt sich zurück, nippt an seinem Getränk, schaut für einen Moment nach draußen die Straße hinunter, in der das Leben sanft dahin plätschert: “Was ich mache? Ich arbeite an und mit Systemen. Mich interessiert, wie sie funktionieren und vor allem: wo sie durchlässig sind. Wo etwas Neues entstehen kann, wo etwas Altes zerbricht. Und ja, natürlich gehören dazu auch Menschen und menschliche Systeme: ihre Geschichten, ihr Chaos, ihre Schönheit.“

“Auf der Bühne lernst du, dass das ganze Leben eine Manege ist. Dass man mit einem falschen Schritt in der Luft hängt oder plötzlich fliegt.“

Marcel Sparmann entwickelt Konzepte für kunst-analoge Begleitungen, die immer auf den jeweiligen Kontext und die beteiligten Menschen zugeschnitten sind. Seine Methoden bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Therapie und Supervision – oft ergebnisoffen, prozessual und emotional intensiv. In einem Workshop mit einem Mobilitätsunternehmen wurde beispielsweise untersucht, wie sich ihr Geschäftsmodell durch Transformation zukunftssicher gestalten lässt. Dazu wurden bestehende Ideen symbolisch zu Grabe getragen, samt Grabreden. Diese performative Herangehensweise eröffnete den Teilnehmenden neue unternehmerische Perspektiven: Was ist es wert, behalten zu werden? Was darf losgelassen werden?

“Ich baue Räume, in denen man Dinge aushalten kann“, sagt Marcel. “Räume, in denen etwas sichtbar wird. Wo man mit eigenen Mitteln und kreativen Tools arbeiten darf.“ Was in diesen Settings entsteht, sind Prototypen von Gedanken, Fragmente von Geschichten – manchmal sogar Trost. Dabei geht es nicht um schnelle Lösungen, sondern um das Erleben von Bewegung und innerem Material. Eine Einladung zur kreativen Selbstbegegnung und zur Innovation jenseits des Gewohnten.

Der Tisch ist mittlerweile übersät mit leeren Gläsern, der Raum angefüllt mit Satzfetzen. Es wird noch Stunden dauern, dieses Gespräch. Aber eines ist jetzt schon klar: Was Marcel macht, ist mehr als Arbeit. Es ist ein Möglichkeitsraum. Ein Geflecht aus Empathie, Kunst und kluger Struktur. Und manchmal, sagt er später noch, sei allein das Zuhören schon der erste Akt der Veränderung.

Die Stadt erzählt sich selbst – Hildesheim, Rüben und eine radikal ehrliche Bühne

“Es gibt kaum einen Bereich, in dem ich nicht schon gearbeitet habe. Das ist vielleicht das Spannendste an meiner Arbeit: Dass ich sie immer wieder neu erfinden muss, angepasst an die Menschen, an die Systeme, mit denen ich arbeite.“ Vor allem, erzählt er, sei es faszinierend, mit Unternehmen zu arbeiten, die normalerweise in festen Strukturen agieren. “Wenn du da kreative Tools einführst, Narrationen, Körperarbeit, künstlerisches Denken, dann öffnet sich was Besonderes. Und plötzlich entsteht Bewegung, wo vorher alles starr war.“

Zu Beginn von Projekten kommen die Unternehmen meist mit sehr konkreten Fragen zu Marcel, aber die Antworten, die sie gemeinsam finden, entstehen dann im Gespräch, im Aktivieren und im Raum, den er dafür schafft. Marcel Sparmann beginnt erst dort, wo konkrete Antworten enden. Er schafft Räume für Prozesse, in denen Sinnlichkeit, Unschärfe und Zwischenräume Platz bekommen. So wie bei der Bewerbung Hildesheims zur Kulturhauptstadt Europas 2025. Als Regisseur entwickelte er gemeinsam mit dem Team eine Präsentation, die nicht auf Effekte setzte, sondern auf Wahrhaftigkeit. In einer gotischen Klosterkirche wurde die Geschichte Hildesheims erzählt – nicht über PowerPoint, sondern mit einem Haufen Erde und Rüben. Der Oberbürgermeister schälte live Gemüse, Performer und Performerinnen bewegten sich über einen Hügel aus Hildesheimer Erde. Die Region wurde als Stadt und Land, als Alltag und Geschichte spürbar. Marcel inszenierte diese Präsentation zusammen mit einem interdisziplinären Team wie ein Kammerspiel: jede Geste bewusst, jede Irritation gewollt. Kein Hochglanz, sondern Haltung. Kein Slogan, sondern Atmosphäre.

Und genau das sei seine Rolle: Räume schaffen, in denen Neues gedacht und gezeigt werden kann. Menschen befähigen, über sich hinauszuwachsen. Systeme so zu rahmen, dass sie plötzlich beweglich werden. “Ich befähige dazu, zu kreieren“, sagt er, “Dinge spürbar zu machen und ihre Wirkung zu potenzieren. Und ich bringe darüber hinaus die richtigen Leute zusammen.”

Wir merken, dass das Gespräch beginnt, tiefer zu gehen. Dass hier jemand sitzt, der nicht nur Kunst macht, sondern Bewegung stiftet. Der mit einem Fuß im Theater steht und mit dem anderen mitten in der Realität. 

Perspektivwechsel als Praxis – was Marcels Workshops auslösen

Wenn Marcel Sparmann Workshops leitet, dann geht es nicht um schnelle Lösungen. Es geht um Prozesse, in denen sich Menschen, Teams oder ganze Systeme auf eine Weise begegnen, die vorher nicht denkbar war. Marcel bringt eine künstlerische Perspektive ein – nicht als Deko, sondern als gestaltendes Werkzeug. In seinen Formaten, ob auf Bühnen, in Unternehmen oder therapeutischen Kontexten, entsteht Unvorhergesehenes. Das Ziel ist nicht, die richtige Antwort zu finden, sondern die richtige Frage. “Im Prozess kann alles passieren“, sagt Marcel. In einem Moment wird an einem Ausschreibungsnarrativ gearbeitet, im nächsten an einer performativen Bühnenfassung oder an einer Fragestellung, die ein Unternehmen seit Jahren lähmt. Je nach Kontext variiert seine Rolle: Mal ist er künstlerisch-systemischer Begleiter, mal kreativer Impulsgeber, mal analytischer Konzeptionierer und Dramaturg. Besonders in wirtschaftlichen Zusammenhängen wird diese Offenheit zur Herausforderung. “Es ist schwierig, zu erklären, was daran monetär ist“, sagt Marcel. Denn der Wert seiner Arbeit liegt nicht im sofortigen Output, sondern im Perspektivwechsel und in nicht linear verlaufender Innovation. “Es geht darum, sich aus starren Strukturen zu lösen, in Bewegung zu kommen, auszuprobieren und daraus zu lernen.“

Marcel ist deutschlandweit gefragt, seine systemische Heimat ist und bleibt aber  Thüringen. Weimar ist für ihn eine Stadt mit der richtigen Größe, international, mit Kulturszene und mit Tiefe. “Alles, was dir in Berlin versprochen wird, bekommst du hier und es dauert nur 15 Minuten, um von einem Café ins nächste zu kommen und gute Gespräche zu führen.“

“Es geht darum, sich aus starren Strukturen zu lösen, in Bewegung zu kommen, auszuprobieren und daraus zu lernen“

Zwischen Weimar, der Welt und Wandel und über das Altern und die Zukunft

Auf die Frage, wie Menschen auf ihn aufmerksam werden, lacht Marcel kurz. “Ich bin kein Vorbild für gute Akquise“, sagt er ehrlich und erzählt davon, dass die Menschen fast nie über seine Website auf seine Arbeit aufmerksam werden, sondern über Vertrauen. “Empfehlungen sind das Beste“, sagt er. Die meisten Zusammenarbeiten beginnen über eine persönliche Ebene, oft ergebnisoffen, ohne konkreten Auftrag oder durch sein Netzwerk. “Die Leute, die mit mir arbeiten wollen, bleiben meistens auch.“

Und dann, fast beiläufig, beginnt er von seinen Visionen zu sprechen. Vom bewussten Altern. Von der Idee, nicht stabiler werden zu müssen, sondern resonanter. Nicht mehr der zu sein, der selbst auf der Brücke des Lebens tanzt, sondern der, der weiß, wie die Brücke gebaut wird und wie sie zum Tanzen einlädt. Sein Business denkt er deshalb zunehmend von innen nach außen: Mit wem möchte ich wirklich arbeiten? Welche Leistungen passen auch in zehn Jahren noch zu mir? Er sieht sich als Konzipierenden, als jemanden, der Denk- und Entwicklungsräume entwirft – ob für eine Bühne, eine Stadt oder ein Unternehmen.

Zum Ende unseres langen Gesprächs senkt Marcel kurz den Blick, bevor er weiterspricht. Es ist einer dieser Momente, in denen man spürt: Hier kommt kein Marketing-Claim, sondern etwas, das sich im Leben bewährt hat. “Veränderungswillen ist systemrelevant“, sagt er, fast wie ein Fazit, nicht nur über seine Arbeit, sondern über seine ganze Biografie. Den Mut, die eigene Laufbahn immer wieder aufzubrechen, den Cut zu wagen, das Fundament neu zu setzen. Das ist kein Ausnahmezustand bei ihm, sondern gelebte Praxis und ein Werkzeug. Für ihn selbst, aber auch für die Menschen, mit denen er arbeitet. Er spricht über Antifragilität. Das Konzept, in dem Systeme nicht trotz, sondern gerade durch Erschütterung wachsen können. Staaten, Organisationen, Menschen – sie alle geraten ins Wanken, wenn sich ein Detail ändert. Und genau deshalb, sagt er, sei Veränderungsfähigkeit kein Luxus, sondern Überlebensstrategie. “Ich begrüße Erschütterung“, sagt er ruhig. “Ich erkenne sie als etwas Wichtiges an.“ Denn: Es geht nicht darum, dauerhaft stabil zu sein. Es geht darum, flexibel zu sein, sich anpassen zu können. An neue Kontexte, neue Menschen, neue Fragen. Und genau das tut er: immer wieder von Neuem. Veränderung ist bei Marcel Sparmann kein Krisenmodus. Sie ist das Material, aus dem er Zukunft baut.

Foto: Tina Masurek

„Veränderungswillen ist systemrelevant“

Über Marcel Sparmann

Marcel Sparmann bringt seine vielfältigen Erfahrungen in unterschiedlichsten Kontexten ein: An Universitäten arbeitete er international mit renommierten Einrichtungen wie der CCCD Artspace Academy in Hongkong, dem CAP – Kobe Studio Y3 in Japan oder der Oxford Brookes University in Großbritannien. Im Bereich Bühne kooperierte er unter anderem mit dem Theater für Niedersachsen in Hildesheim, tanz-Utan oder dem Jungen Nationaltheater Mannheim. Mit Unterstützung des Goethe-Institutes nahm er an renommierten Festivals und Biennalen, u.a. der Thessaloniki Biennale of Contemporary Art, der Venice International Performance Art Week, der 1. Bienal Internacional de Caracas oder dem Xi’an Live Art Festival teil. Marcel Sparmann ist Bestandteil verschiedener Kunstschaffenden- und Beratungs-Kollektive, wie zum Beispiel „Specht&Sprung“. 

Für Institutionen wirkte er maßgeblich an der Kulturhauptstadtbewerbung der Stadt Hildesheim 2025 mit und ist aktiv für den BUT-Bundesverband Theaterpädagogik e.V., der Akademie für Kulturelle Bildung Remscheid, dem  Koelner Institut für Beratung & pädagogische Professionalisierung, dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung (Thillm), dem Hospiz- und Palliativverband Thüringen oder der Buchenwaldstiftung Weimar tätig gewesen. Diese breit gefächerte Vernetzung unterstreicht seine Expertise in künstlerisch-systemischer Begleitung, Performance und innovativer Workshopgestaltung auf nationaler und internationaler Ebene.

Kontakt
www.systemische-handlungskunst.de
Instagram: @marcelsparmann

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