07.12.2021
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  • 15:00
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#kreativgelöst: Innenstädte Spezial

| Zoom Webinar |

Seit jeher spielt sich das zentrale Leben in unseren Städten, vor allem in unseren Innenstädten ab. Dabei haben sich unsere Zentren stets entwickelt, sich aktuellen Trends angepasst und immer wieder neu erfunden. Solch ein Wandel ist heute aktueller und akuter denn je. Leere Geschäfte, verwaiste Einkaufsstraßen, verödete Plätze, fehlende Kundschaft und Touristen. Viele Städte stehen vor den gleichen Herausforderungen. Wie kann, soll und muss die Zukunft also aussehen? Fest steht, das Modell der klassischen Einkaufsstraße ist abgelaufen. Es braucht neue, innovative Ideen, um unsere Innenstädte wieder lebenswert zu machen. Viele Herausforderungen, wie zum Beispiel Leerstand, bieten dabei auch Chancen und Gestaltungsspielräume für neue Ideen und Wege.

Die Veranstaltungsreihe #kreativgelöst gibt verschiedene Impulse aus, mit und für die Kreativwirtschaft. In der Ausgabe Innenstädte Spezial zeigen Beispiele, wie die Innenstadt von morgen funktioniert, inspirieren Impulse zum Nachmachen und verdeutlichen Vorreiter, welche Rolle die Kreativwirtschaft bei der Gestaltung von Innenstädten einnehmen kann. Inspiriert werden dabei sowohl Kommunen und Städte als auch Kreativschaffende.

Möchten Sie sich mit den Themen Leerstandsmanagement und Coworking beschäftigen, erfahren wie Kreativschaffende ländliche und innerstädtische Räume neu beleben und Ihre Fragen über den Chat an die Impulsgeber und Impulsgeberinnen stellen, dann melden Sie sich zu dieser digitalen Veranstaltung an.

Möchten Sie sich über diese Veranstaltung hinaus mit Thüringer Kreativschaffenden vernetzen und zu Themen der Innenstadtgestaltung austauschen? Dann erfahren Sie hier mehr über unser digitales Speeddating am 09.12.2021.

 

Für wen ist die Veranstaltung geeignet?

Für Thüringer Kommunen, Städte, Wirtschaftsförderungen, Kreative und all diejenigen, die sich mit den Herausforderungen von Städten beschäftigen.

 

Impulse 

Post-Shopping-City: Vom Versprechen der Innenstadt und dem Schlüssel zu vitalen Städten
So wie eine Stadt im Ganzen ein “Stadtversprechen” in sich trägt – zum Beispiel auf Entfaltungsmöglichkeiten, Teilhabe oder urbane “Erlebnisvielfalt” – so trägt auch eine Innenstadt ein “Innenstadtversprechen” in sich: das Versprechen auf die Realisierung spezifischer Bedürfnisse an eben diesem Ort. Was versprechen sich Menschen von einer Stadt und wie steht es aktuell überhaupt um das Innenstadtversprechen? Julian Petrin von urbanista, eines der führenden Büros für Stadtentwicklung und urbane Zukunftsstrategien, spricht von Chancen und Wandel für die Innenstadt und zeigt effektive Wege auf, um am Innenstadtversprechen zu arbeiten.  

 

Mehr als nur Internet: Wie Kreative die Prignitz beleben
Im Juli 2019 startete die Stadt Wittenberge in Brandenburg den ersten Summer of Pioneers, um Kreative auf Probe in die Region zu holen. Viele von ihnen blieben, um gemeinschaftlich die Freiräume zu nutzen. Christian Soult erzählt davon, wie die wachsende Community elblandwerker* die Prignitz belebt und Zuzug attraktiv macht.

 

Popup Coworking: Herausforderungen und Chancen am Beispiel Nordthüringen
Das Regionalmanagement Nordthüringen finanzierte in den Landkreisen Kyffhäuser, Unstrut-Hainich und Nordhausen in den Monaten Juni, Juli und August das Projekt Coworking. Durch regionale Unterstützung wurde in Greußen ein Pop-up Coworking in Bestand, in Bad Tennstedt Coworking als Container-Lösung und in Nordhausen das Tiny-Coworking getestet. Über Chancen und Herausforderungen eines Coworking-Projektes auf Zeit, spricht Nicolle Linke vom Regionalmanagement Thüringen.

 

Leerstand zieht Leerstand an – Wirken Sie der Entwicklung mutig entgegen und setzen Sie neue Impuls! Kreative Konzepte gegen Leerstand
Rückzug von Filialisten, Geschäftsaufgaben sowie fehlende Erlebnisräume verändern das Gesamtbild der Innenstadt und stellen die Immobilienwirtschaft vor neue Herausforderungen. Wie Sie den Gewerbeleerstand als Chance verstehen und Ihren Ideen Raum geben können, erklärt Leerstandsstrategin Katrin Hitziggrad.

 

Eine Platform für den Wandel: Wie Kultur zum Treiber von Wandel werden kann. (Platform for Change, how culture can be a generator of change.)
Die verarmte und heruntergekommene sizilianische Stadt Favara hat ihre Transformation zu einem inspirierenden Ort und neu geschaffenen Magneten für Touristen und Zuzug zwei Aspekten zu verdanken: dem Engagement des Ehepaars Florinda Saieva und Andrea Bartoli und der Kunst und Kultur. Florinda Saieva stellt ihr Kultur-, Sozial- und Innenstadtprojekt, den Farm Cultural Park, seine Entstehungsgeschichte und Wirkungskreis vor. Ein Projekt, das mittlerweile weltweit Berühmtheit und Anerkennung gefunden und den Herzschlag zurück in eine totgeglaubt Stadt gebracht hat.

 

 Urbane Zukunft durch Kultur- und Kreativwirtschaft – Strategien zur Einbindung kreativer Akteure und Akteurinnen
Die Kultur- und Kreativwirtschaft kann einen entscheidenden Beitrag zur zukünftigen Gestaltung unserer Innenstädte leisten.
Damit die Innenstädte lebendige Räume bleiben, müssen die funktionalen Dimensionen um erlebnisorientierte ergänzt werden. Hier nehmen Kreative eine zentrale Rolle ein. Doch ein Pop-Up-Store rettet die Innenstadt nicht. Wie die nachhaltige Einbindung kreativer Akteure und Akteurinnen in Stadtentwicklungsprozesse gelingen kann, berichtet Alina Rathke aus der Arbeit des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes.

 

Referierende

Julian Petrin, Gründer und Partner des Stadtentwicklungsbüros urbanista
Julian Petrin berät mit seinem 1998 gegründeten Unternehmen urbanista deutschlandweit Kommunen, Unternehmen und Verbände in Prozessen der Stadtentwicklung. Schwerpunkte der Arbeit mit urbanista sind gesamtstädtische und regionale Strategien und komplexe Stakehoderprozesse rund um die Veränderung von Städten. Vergangenes Jahr verabschiedete die Stadt Offenbach das vom Büro urbanista erarbeitete ­Zukunftskonzept Innenstadt. Es basiert auf einem co-kreativen Arbeitsprozess, unterscheidet sich deutlich von klassischen Gutachten und zeigt überzeugend auf, dass Veränderungen auch Chancen bedeuten.

 

 

Christian Soult, Community Manager und Pressesprecher elblandwerker*
Christian Soult ist freier PR-Berater und hat in Hamburg, München und Berlin gelebt und gearbeitet. Im Juli 2019 ist er als einer von 20 Kreativen und Digitalarbeiter*innen für ein halbes Jahr nach Wittenberge gezogen, um das Leben und Arbeiten auf dem Land zu testen. Die Kleinstadt im Landkreis Prignitz im Nordwesten von Brandenburg hatte zusammen mit Frederik Fischer von Neulandia und KoDorf die Großstädter zum Summer of Pioneers eingeladen. Christian Soult blieb mit der Hälfte der Teilnehmenden und hat mit Einheimischen und Zugezogenen die Community elblandwerker* gegründet. Bei der Kooperative für Arbeit, Leben und Wandel ist er Community Manager und PR-Verantwortlicher.

 

Katrin Hitziggrad, Immobilienfachwirtin, Produktmanagerin, freie Beraterin für Immobilien-und Leerstandsstrategien
Katrin Hitziggrad leitet die Jenaer Agentur für Zwischennutzung Blank und betreut parallel Wohnungsunternehmen und -genossenschaften mit Schwerpunkt Immobilienmarketing. 2018 gründete sie gemeinsam mit dem Leuchtturm-Jena-Team den Leuchtturm Coworking Space in Jena. Zudem betreut Sie dieLeerGut-Agenten, ein Thüringer Netzwerk zur Belebung von Leerstand, und widmet sich der gemeinwohlorientierten Immobilienentwicklung.

 

Florinda Saieva, Initiatorin und Betreiberin des Farm Cultural Parks in Favara / Sizilien
Florinda Saieva wurde in Agrigento/Sizilien geboren, wo sie eine Leidenschaft für Architektur entwickelte. Sie studierte Rechtswissenschaften und promovierte im Kirchenrecht. Sie lebte mit Ihrer Familie in Paris, bevor sie 2010 in ihre Heimat zurückkehrte. Zusammen mit ihrem Ehemann Andrea Bartoli wandelte sie dort verlassene Gebäude in den Farm Cultural Park um, einen kulturellen und zeitgenössischen Ort im Zentrum Favaras.

 

Nicolle Linke, Regionalmanagerin beim Regionalmanagement Nordthüringen

 

 

 

Alina Rathke, Referentin & Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes
Alina Rathke arbeitet als Referentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Dort analysiert sie Themen und Trends aus der Kultur- und Kreativwirtschaft mit Impulsfunktion für die gesamte Gesellschaft. Dabei interessiert sie vor allem der Transfer von Wissen in die Praxis, insbesondere in den Bereichen Stadtentwicklung und soziale Innovationen. Zuvor war die Kulturwissenschaftlerin u.A. in der Redaktion einer politischen Talkshow und bei einem Technologie-Think-Tank tätig.

 

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