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EIN FROHES FEST UND EINEN GUTEN START INS NEUE JAHR!

Ein aufregendes und herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende. Aus der anfänglichen Ohnmacht der Corona-Pandemie, erwuchsen Innovation, neue Ideen, Mut und Zuversicht, neue Wege zu beschreiten. Auch wir als THAK blicken auf ein facettenreiches Jahr zurück, das uns mit vielen spannenden Themen, Veranstaltungen und Interviews begleitet hat. Ein Jahr, das zurecht unter dem Motto ZUSAMMEN stand – Denn gemeinsam mit Ihnen ist das Jahr, trotz anfänglicher Hürden, Irrungen und Wirrungen, zu dem geworden, was es letztlich war: fulminant, innovativ, aktiv, zukunftsweisend, gehaltvoll und informativ.

Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal bei Ihnen und der THAK Community bedanken! Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein paar ruhige Tage, um Kraft für das neue Jahr zu schöpfen. Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr 2021 gemeinsam mit Ihnen.

 

Herzliche Weihnachtsgrüße,

Ihr THAK Team

 

 

Zur Einstimmung auf die Feiertage, hier noch ein wenig weihnachtliche Poesie von Ringelnatz …

 

Einsiedlers Heiliger Abend

Ich hab’ in den Weihnachtstagen
Ich weiß auch warum –
Mir selbst einen Christbaum geschlagen,
Der ist ganz verkrüppelt und krumm.

Ich bohrte ein Loch in die Diele
Und steckte ihn da hinein
Und stellte rings um ihn viele
Flaschen Burgunderwein.

Und zierte, um Baumschmuck und Lichter
Zu sparen, ihn abends noch spät
Mit Löffeln, Gabeln und Trichter
Und anderem blanken Gerät.

Ich kochte zur heiligen Stunde
Mir Erbsensuppe mit Speck
Und gab meinem fröhlichen Hunde
Gulasch und litt seinen Dreck.

Und sang aus burgundernder Kehle
Das Pfannenflickerlied.
Und pries mit bewundernder Seele
Alles das, was ich mied.

Es glimmte petroleumbetrunken
Später der Lampendocht.
Ich saß in Gedanken versunken.
Da hat’s an die Türe gepocht,

Und pochte wieder und wieder.
Es konnte das Christkind sein.
Und klang’s nicht wie Weihnachtslieder!
Ich aber rief nicht: “Herein!”

Ich zog mich aus und ging leise
Zu Bett, ohne Angst, ohne Spott,
Und dankte auf krumme Weise
Lallend dem lieben Gott.

(Joachim Ringelnatz (1883-1934))

 

 

Headerbild: Ekaterina Bolovtsova
Titelbild: freestocks.org

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