Rückblicke

THAK FORUM 2020 – EINE RÜCKSCHAU

Kreativschaffende als zuverlässige Reisebegleiter in und nach der Krise

Am 8. und 9. September lud die THAK im Zuge der digitalen Edition des „THAK Forum” zu den Orten ein, an denen Kreativität für Kunden umgesetzt wird: in Agenturen, Coworking Spaces und Studios. Unter dem Motto „Zusammen“ erhielten die Teilnehmenden einen virtuellen Einblick in Arbeitsatmosphären. In interaktiven Online-Formaten teilten Kreativschaffende aus Thüringen ihr Wissen, diskutierten Herausforderungen und erörterten, wie sie gemeinsam – auch in Zeiten der Krise – mehr erreichen können.

 

Projektleiter der THAK, Norman Schulz, machte in seiner Begrüßung auf die Relevanz der kreativen Leistungen aus Thüringen aufmerksam.

 

„Zusammen“ stärkt, bindet und hält neue Möglichkeiten bereit. Daher brachte die THAK zum THAK Forum 2020 Kreativschaffende zusammen. Das zweitägige Programm fand digital statt und wurde vom Coworking Space “Kombinat01” in Jena aus live moderiert. Die über 200 angemeldeten Interessierten konnten am 8. und 9. September von jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr an 17 interaktiven Online-Formaten teilnehmen, die über 30 Kreativschaffende an 27 Orten in ganz Thüringen und darüber hinaus angeboten hatten. Der Projektleiter der THAK, Norman Schulz, machte in seiner Begrüßung auf die Relevanz und die Potenziale der kreativen Leistungen aus Thüringen in und nach der Krise aufmerksam. So berge die aktuelle Krise Herausforderungen, aber vor allem Chancen für die Thüringer Kreativschaffenden. Sie seien diejenigen, die die Instrumente im Koffer hätten, um Unternehmen auch in unsicheren Zeiten manövrierfähig zu machen. Dabei würden sie sich als zuverlässige Reisebegleiter, Innovationskomplizen und existenzrettende Strategen beweisen – nicht nur im digitalen Raum, sondern auch bei der Neubetrachtung überholter Strategien und Produkte. 

 

Erfurter Illustrator Stefan Kowalczyk und Personal- und Teamentwickler Marcus Berger nach ihrer Keynote im Kombinat01 in Jena.

 

Gemeinsam stehen statt einsam fallen – die Relevanz von Kollaborationen für die Zukunft

Die Staatssekretärin des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Valentina Kerst, betonte in ihrem Grußwort die Relevanz der kreativen Kooperation und Kommunikation. Die jüngste Vergangenheit habe deutlich gemacht, wie bedeutsam intensiver Austausch sei: „Wir haben in den letzten Monaten gemerkt, wie wir unsere Kommunikation verändern müssen, wenn wir uns nicht sehen können und wie wichtig es ist, ,zusammen’ zu sein. Daher kommt das THAK Forum unter dem Motto ,Zusammen’ als hybride Veranstaltung in diesem Jahr genau richtig.” Kollaborationen spielten auch in der Keynote von Erfurter Illustrator Stefan Kowalczyk und Personal- und Teamentwickler Marcus Berger unter dem Motto „Gemeinsam stehen statt einsam fallen“ eine bedeutsame Rolle. Sie nahmen die Teilnehmenden mit auf eine postapokalyptische Wanderschaft, um aufzuzeigen, warum es nicht nur vorteilhaft, sondern auch essentiell ist, Erfahrungen und Ressourcen, vor allem in Zeiten der Krise, miteinander zu teilen. „Die Welt ist derzeit von Krisen geplagt. Das wirkt sich natürlich auch auf die Kreativschaffenden aus und darauf, welche Verantwortung sie durch ihre Lösungskompetenzen auf die Märkte haben. Kooperationen und Zusammenarbeit sind besonders unter schwierigen Rahmenbedingungen elementar. Denn nur gemeinsam lassen sich Lösungen finden. Dafür müssen wir Konkurrenz- und Statusdenken überwinden”, so Marcus Berger. Weiter pointierte er die Bedeutsamkeit von Austausch und Netzwerken: „Es müssen Räume und Plattformen für Co-Konstruktion und Kollaboration geschaffen werden. Dafür bilden Veranstaltungen wie das THAK Forum, aber auch Coworking Spaces eine wichtige Basis, um wertvolles Wissen austauschen und somit in Zukunft auf Krisen reagieren zu können.” 

 

Staatssekretärin des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Valentina Kerst und Leiter des Kombinat01 Jena Benny Beyer.

 

Coworking Spaces und kreative Räume 

Auch Coworking Spaces und kreative Räume spielten dieses Jahr beim THAK Forum eine entscheidende Rolle. In virtuellen Rundgängen präsentierten sich Kreativorte aus ganz Thüringen. So auch das “PhilosophenPalais” aus Jena. In jenem kreativen Working Space haben sich Kreative und Weggefährten räumlich zusammengefunden. Ziele sind ein gemeinschaftlicher Arbeitsort, Austausch in einer Community, Synergien zu nutzen und an gemeinsamen Kundenaufträgen zu arbeiten. Wir möchten unsere Expertisen nutzen: Nicht nur für gemeinsame Projekte, sondern auch, um sich gegenseitig zu befruchten. Konkurrenzdenken ist etwas Überholtes – Zusammenarbeit bedeutet das Arbeiten der Zukunft”, betonte Nadine Reinhold (Geschäftsführerin von “LIEBSCHER. Brand building since 1955.”) beim Slot am zweiten Programmtag der virtuellen Live-Übertragung. 

Am Abend des 9. September ließen die Beteiligten das THAK Forum mit viel Abstand an der frischen Luft am “StattStrand” in Erfurt ausklingen. Doch auch der digitale Raum schaffte in diesen zwei Tagen Nähe zwischen den Kreativschaffenden aus ganz Thüringen und bot eine Plattform zum Austausch und Netzwerken. Das unterstrich auch ein widerhallender O-Ton der digitalen Veranstaltung: Durch die Krise seien nicht kommunikative und kollaborative Mittel durch Digitales ersetzt, sondern um eine weitere Ebene an Möglichkeiten erweitert worden.

 

Sommerfest der THAK am StattStrand in Erfurt.

 

 

 

Die Mitschnitte von den Programmpunkten vom THAK Forum 2020, finden Sie auf unserem THAK YouTube Channel.

 

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